Tag 3 – Teil 2 mit einer kurzen Folge Janna in Gefahr 1

 

Wer glaubt, dass er in Shanghai oder Bangkok schon einmal viele Motorradfahrer gesehen hat, wird dennoch bei dem Anblick der Straßen von Ho-Chi-Minh City staunen. Unzählige Mopeds düsen mit durchaus riskanter Fahrweise an uns vorbei. Bis zu 82 Prozent der Verkehrsteilnehmer befinden sich auf diesen Mopeds und obwohl seit kurzem auch eine Helmpflicht beschlossen wurde gehört Vietnam noch immer zu einem der Länder mit den meisten Verkehrstoten.

An unserem ersten Abend in Ho Chi Minh City laufen wir zu Fuß bis zur Partymeile der Stadt. Dort, so wurde uns gesagt, finden wir auch noch zu später Stunde etwas Schmackhaftes zum Essen. Die Partymeile blinkt in allen Farben des Regenbogens und laute Musik dröhnt aus den Läden, in einer Lautstärke, die sicher bei uns Zuhause nicht mehr erlaubt wäre. Ein zierliches Mädchen stützt ihren Freund, der sich alleine kaum noch halten kann. Ein Mann spricht uns von der Seite an und fragt ob wir Kokain kaufen wollen. Wir gehen lieber schnell weiter, da Drogendelikte durchaus in langen Freiheitsstrafen enden können oder auch schlimmeres drohen kann. In dieser Straße wird ausgelassen gefeiert, aber man kann auch in vielen Garküchen noch eine Kleinigkeit essen. Wir gönnen uns unsere erste Pho Suppe in Vietnam und machen uns langsam auf den Rückweg.

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Tag 3 – Auf geht’s nach Vietnam

Nach einem lässigen Vormittag am Pool versuchen wir erneut Zubehör für unsere Actionkamera zu finden. Doch auch in der Fortune Town IT Mall werden uns nur horrende Preise genannt.

Travelhack: Elektonik-Zubehör für die Reise lieber rechtzeitig online in Deutschland bestellen.

Nach einer schnellen Mahlzeit geht es auch schon auf zum Flughafen und weiter nach Ho Chi Minh City.

See you in Vietnam!

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Hier findest du unsere Top 5 Sehenswürdigkeiten.

Tag 2 – Von Waranen und Tänzerinnen

Warane im Lumphini Park

 

Ich erschrecke mich ein wenig, während sich der lange schuppige Schwanz einer Echse an mir vorbeischlängelt. Eine spitz zulaufende Zunge streckt sich uns entgegen und schon ist das Reptil wieder im Gebüsch verschwunden.    Für einen einfachen Gecko war dieses Tier mit seinen 50cm einfach zu groß.

Das war ein Waran!

Ich bin ein bisschen angeekelt, ängstlich aber auch aufgeregt. Wir sind heute nämlich auf dem Weg zum Lumphini Park, einer Grünanlage mitten in der Innenstadt Bangkoks, in der man den Waranen beim Sonnenbaden zuschauen kann. Die, so steht es im Reiseführer, laufen dort nämlich einfach so öffentlich und frei herum. Und wir haben den ersten schon vor dem Eingangstor des Parkes entdeckt. Das war ja nur ein kleiner aber drinnen soll es welche mit einer Länge von bis zu 3 Metern geben.

Ich halte mich an Julian fest, während wir das Eingangstor passieren. Noch können wir keine weiteren Uhrzeitkreaturen entdecken.  Dafür aber jede Menge Fitnessgeräte. Nach ein paar sportlichen Betätigungen schlendern wir weiter durch den Park. Die Augen immer auf den Boden gerichtet.  Doch es sind keine weiteren Warane in Sicht. Nur noch einen einzigen entdecken wir, der jedoch blitzschnell wieder in die Kanalisation entschwindet. Nach einer weiteren erfolglosen Stunde verlassen wir den Park etwas enttäuscht.

Später sehen wir einen CNN Bericht, der beschreibt, dass die Population der Warane 2016 über 400 Tiere betrug. Da diese sich immer weiter vermehrten, wurden sie im vergangen September von Wildhütern gefangen und in ein nahegelegenes Tierreservat gebracht. Zwar hatte es keinen einzigen Fall gegeben in dem die Tiere einen Menschen angefallen hatten, es war wohl aber immer wieder zu Zusammenstößen mit Joggern und Fahrradfahrern gekommen. Laut des Berichtes befürchten die Anwohner aber, dass sich nun in der Gegend Ratten vermehren könnten, da die Warane diese neben Fischen und Schildkröten häufig verspeist hätten.

Schade für uns, wir hätten sie gerne näher betrachtet. Aber ich bin auch sehr froh, dass es zu keinem Zusammenstoß zwischen mir und einem Waran gekommen ist.

Zu Fuß geht es für uns weiter durch die imposante Siam Square Shopping Mall zum Erawan Shrine.

Der Erwan Shrine

Bei dem Bau eines Hotels in Bangkok kam es zu mehreren Unfällen unter den Bauarbeitern. Als dann auch noch ein Schiff sank, dass Marmor für die Einrichtung des selbigen Hotels transportierte, streikten die Bauarbeiter. Ein Priester wurde hinzugezogen, der den Bau eines Schreines vorschlug.            Und so wurde 1956 der Erawan Shrine erbaut und tatsächlich hörten danach die Unfälle auf. Noch heute kommen viele Menschen täglich zu diesem Schrein.

 

Und während sich die Autos in den kleinen Spiegeln des Schreines wiederspiegeln, kann man Tänzerinnen für einen kleinen Obolus beauftragen, die einen dann während des Gebetes rhythmisch zu einer immer gleichen Musik begleiten. Für die Tänzerinnen muss es ein Knochenjob sein den ganzen Tag bei 40 Grad im Schatten barfuß an einer lauten und staubigen Straßenkreuzung zu tanzen.

Wir beobachten das Ganze einige Minuten und gehen dann weiter in den nahe gelegenen Pantip Plaza (ein Elektronik Markt). Dort wollen wir Zubehör für unsere Aktionkamera kaufen. Leider sind die Preise hier höher als in Deutschland und so fahren wir unverrichteter Dinge zurück nach Chinatown wo wir ein fantastisches Abendessen an einem Straßenstand genießen.

Tag 1 – China Town Bangkok

Nach einem langen Flug geht es mit der Metro zu unserem Hotelzimmer in China Town.

Wir haben in der letzten 24 Stunden eigentlich nicht geschlafen, macht insgesamt: plus minus zu wenig.

Damit wir dem Jetleg entgehen können, wollen wir auf jeden Fall wachbleiben. Viele schöne Dinge hatten wir noch von der letzten Reise in Erinnerung. Was wir jedoch vergessen hatten, waren die Gerüche. Eine Mischung aus Gewürzen und Tee, Abgasen und Fischsauce, stickiger und schwüler Luft wabert durch die Gassen von China Town. Julian behauptet er könne die Stadt Bangkok am Geruch der Geldscheine wiedererkennen. Das wäre eine tolle Wette für „Wetten dass…?“ gewesen.

Da wir Gerüche noch nicht direkt zu euch ins Wohnzimmer transportieren können, haben wir ein paar Bilder dabei.

  

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