Tag 7 – Schon wieder zu lange geschlafen!

Die Zeitumstellung nach dem Langstreckenflug macht uns noch immer zu schaffen. Wir frühstücken ersteinmal.
Nach einem Banh Mi geht es mit einem Ice Cà Phê in der Hand in den lokalen Linienbus.


Dass Vietnam der zweitgrößte Kaffeeproduzent weltweit ist, haben wir vor unserer Reise kaum geahnt.

Hier wird der Kaffee eher stark und mit viel Koffein getrunken. Einen Wachmacher können wir gerade auch gut gebrauchen. Damit der starke Kaffee trotzdem schmeckt wird er hierzulande meist mit gezuckerter Kondensmilch serviert. Schmeckt lecker und ist eine gute Abkühlung im stickigen Bus.
In so einem Bus kann man supergut Leute beobachten. Während wir uns setzen, trägt ein Mann eine Plastiktüte mit kleinen Fischen an uns vorbei. Noch leben sie.
Wir steigen in einem Teil der Stadt aus, von dem wir glauben, dass es Chinatown ist. Dort schlendern wir so durch die Gassen und besuchen einen chinesischen Tempel, den wir zufällig entdecken.


Nach einer kleinen Schwindelattacke aufgrund von Flüssigkeitsmangel, fahren wir zurück und ruhen uns im Hostelzimmer aus. Draußen ist es eh schon dunkel.
Später schauen wir uns noch ein bisschen in der Innenstadt um.

Werden hier vielleicht Vorbereitungen für den 1. Mai getroffen?

Tag 5 – Zu Fuß durch Ho Chi Minh City

Heute haben wir viel vor:
Wir wollen die 5,3 Millionenstadt Ho-Chi-Minh City zu Fuß erkunden.
Direkt gegenüber von unserem Hostel befindet sich der Bitexco Tower. Von dort aus starten wir unseren kleinen Rundgang durch Ho-Chi-Minh City.
Zuerst kommen wir am Saigonfluss vorbei. Sông Sài Gòn wird der Fluss auf vietnamesisch genannt. Das eher bräunliche Wasser fließt von Kambodscha bis ganz in den Süden Vietnams und mündet dort in den Dong Nai Fluss.

Nach einem kleinen Frühstück geht es weiter durch die Dong Khoi Straße mit ihren kleinen Geschäften und Boutiquen.
Zwischen modernen Neubauten von altbekannten Luxusmarken wie Gucci und Prada entdecken wir die „Alte Oper“. Diese wurde um das Jahr 1900 erbaut. Nur eine lärmende Lous Vuitton Baustelle trennen das Opernhaus vom danebenliegenden Rathaus („Hotel de Ville“).
Am Ende der Dong Khoi finden wir die Kathedrale von Notre Dame, die als eines der Wahrzeichen der Stadt gilt und noch aus der französischen Kolonialzeit stammt. Die Materialen wurden tatsächlich aus Frankreich importiert.
Direkt daneben befindet sich die „Alte Post“, die 1886 erbaut wurde und bis heute in Betrieb ist.


Wir gehen weiter bis zum Reunifikations Palast, den Palast der Einheit, der auch als Weißes Haus Südvietnams bezeichnet wird. Entscheiden uns jedoch gegen einen Besuch und essen dafür im M2C Café gegenüber vom Kriegsreliktmuseum. Das Cafe besticht durch seine außergewöhnliche Einrichtung und seinen gemütlichen Charme.


Danach schauen wir uns das Kriegsreliktmuseum an. Die dortige Ausstellung zeigt anhand von Fotoreportagen, genutzten Waffen, Panzern und schrecklichen Folteranlagen die Gräueltaten des Vietnamkrieges. Wir werden hier jedoch keine weiteren Fotos außer vom Gebäude zeigen, da wir die posierenden und Selfie schießenden Touristen vor den Panzern als sehr unpassend empfunden haben. Wir denken, dass dieser Blog oder Portale wie Instagram etc. keine geeignete Plattform bieten um dies umfassend darzustellen. Wir würden die Ausstellung aber weiterempfehlen.


Nach dem Besuch im Museum gehen wir weiter zu der Xa Loi Pagode, die wir aufgrund von einbrechender Dunkelheit leider nicht finden können. Sie ist die größte Pagode in Ho-Chi-Minh-Stadt und gilt als kulturelles Zentrum des Buddhismus in Südvietnam.
Nach einer weiteren leckeren Pho Suppe ist der Tag auch schon wieder vorbei und wir fallen müde ins Hostelbett. Die laute Musik der Rooftopbar wird zur leisen Hintergrundmusik unserer Träume.

Tag 4 – Jetlag in Ho-Chi-Minh City

Der Jetlag hat uns erwischt und wir schlafen viel zu lang. Nach einer kleinen Erkundungstour durch Ho-Chi-Minh City gehen wir abends in den Bitexco Tower. Mit seinen 265,5m ist er das zweithöchste Gebäude Vietnams. Es gibt eine Aussichtsplattform(Skydeck). Günstiger ist es jedoch, wenn man ein Stockwerk über der Plattform einen Cocktail trinkt. Schicke Kleidung und keine Flipflops wären wünschenswert….

Tag 3 – Teil 2 mit einer kurzen Folge Janna in Gefahr 1

 

Wer glaubt, dass er in Shanghai oder Bangkok schon einmal viele Motorradfahrer gesehen hat, wird dennoch bei dem Anblick der Straßen von Ho-Chi-Minh City staunen. Unzählige Mopeds düsen mit durchaus riskanter Fahrweise an uns vorbei. Bis zu 82 Prozent der Verkehrsteilnehmer befinden sich auf diesen Mopeds und obwohl seit kurzem auch eine Helmpflicht beschlossen wurde gehört Vietnam noch immer zu einem der Länder mit den meisten Verkehrstoten.

An unserem ersten Abend in Ho Chi Minh City laufen wir zu Fuß bis zur Partymeile der Stadt. Dort, so wurde uns gesagt, finden wir auch noch zu später Stunde etwas Schmackhaftes zum Essen. Die Partymeile blinkt in allen Farben des Regenbogens und laute Musik dröhnt aus den Läden, in einer Lautstärke, die sicher bei uns Zuhause nicht mehr erlaubt wäre. Ein zierliches Mädchen stützt ihren Freund, der sich alleine kaum noch halten kann. Ein Mann spricht uns von der Seite an und fragt ob wir Kokain kaufen wollen. Wir gehen lieber schnell weiter, da Drogendelikte durchaus in langen Freiheitsstrafen enden können oder auch schlimmeres drohen kann. In dieser Straße wird ausgelassen gefeiert, aber man kann auch in vielen Garküchen noch eine Kleinigkeit essen. Wir gönnen uns unsere erste Pho Suppe in Vietnam und machen uns langsam auf den Rückweg.

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Tag 3 – Auf geht’s nach Vietnam

Nach einem lässigen Vormittag am Pool versuchen wir erneut Zubehör für unsere Actionkamera zu finden. Doch auch in der Fortune Town IT Mall werden uns nur horrende Preise genannt.

Travelhack: Elektonik-Zubehör für die Reise lieber rechtzeitig online in Deutschland bestellen.

Nach einer schnellen Mahlzeit geht es auch schon auf zum Flughafen und weiter nach Ho Chi Minh City.

See you in Vietnam!

Du planst auch eine Reise nach Bangkok?

Hier findest du unsere Top 5 Sehenswürdigkeiten.

Tag 2 – Von Waranen und Tänzerinnen

Warane im Lumphini Park

 

Ich erschrecke mich ein wenig, während sich der lange schuppige Schwanz einer Echse an mir vorbeischlängelt. Eine spitz zulaufende Zunge streckt sich uns entgegen und schon ist das Reptil wieder im Gebüsch verschwunden.    Für einen einfachen Gecko war dieses Tier mit seinen 50cm einfach zu groß.

Das war ein Waran!

Ich bin ein bisschen angeekelt, ängstlich aber auch aufgeregt. Wir sind heute nämlich auf dem Weg zum Lumphini Park, einer Grünanlage mitten in der Innenstadt Bangkoks, in der man den Waranen beim Sonnenbaden zuschauen kann. Die, so steht es im Reiseführer, laufen dort nämlich einfach so öffentlich und frei herum. Und wir haben den ersten schon vor dem Eingangstor des Parkes entdeckt. Das war ja nur ein kleiner aber drinnen soll es welche mit einer Länge von bis zu 3 Metern geben.

Ich halte mich an Julian fest, während wir das Eingangstor passieren. Noch können wir keine weiteren Uhrzeitkreaturen entdecken.  Dafür aber jede Menge Fitnessgeräte. Nach ein paar sportlichen Betätigungen schlendern wir weiter durch den Park. Die Augen immer auf den Boden gerichtet.  Doch es sind keine weiteren Warane in Sicht. Nur noch einen einzigen entdecken wir, der jedoch blitzschnell wieder in die Kanalisation entschwindet. Nach einer weiteren erfolglosen Stunde verlassen wir den Park etwas enttäuscht.

Später sehen wir einen CNN Bericht, der beschreibt, dass die Population der Warane 2016 über 400 Tiere betrug. Da diese sich immer weiter vermehrten, wurden sie im vergangen September von Wildhütern gefangen und in ein nahegelegenes Tierreservat gebracht. Zwar hatte es keinen einzigen Fall gegeben in dem die Tiere einen Menschen angefallen hatten, es war wohl aber immer wieder zu Zusammenstößen mit Joggern und Fahrradfahrern gekommen. Laut des Berichtes befürchten die Anwohner aber, dass sich nun in der Gegend Ratten vermehren könnten, da die Warane diese neben Fischen und Schildkröten häufig verspeist hätten.

Schade für uns, wir hätten sie gerne näher betrachtet. Aber ich bin auch sehr froh, dass es zu keinem Zusammenstoß zwischen mir und einem Waran gekommen ist.

Zu Fuß geht es für uns weiter durch die imposante Siam Square Shopping Mall zum Erawan Shrine.

Der Erwan Shrine

Bei dem Bau eines Hotels in Bangkok kam es zu mehreren Unfällen unter den Bauarbeitern. Als dann auch noch ein Schiff sank, dass Marmor für die Einrichtung des selbigen Hotels transportierte, streikten die Bauarbeiter. Ein Priester wurde hinzugezogen, der den Bau eines Schreines vorschlug.            Und so wurde 1956 der Erawan Shrine erbaut und tatsächlich hörten danach die Unfälle auf. Noch heute kommen viele Menschen täglich zu diesem Schrein.

 

Und während sich die Autos in den kleinen Spiegeln des Schreines wiederspiegeln, kann man Tänzerinnen für einen kleinen Obolus beauftragen, die einen dann während des Gebetes rhythmisch zu einer immer gleichen Musik begleiten. Für die Tänzerinnen muss es ein Knochenjob sein den ganzen Tag bei 40 Grad im Schatten barfuß an einer lauten und staubigen Straßenkreuzung zu tanzen.

Wir beobachten das Ganze einige Minuten und gehen dann weiter in den nahe gelegenen Pantip Plaza (ein Elektronik Markt). Dort wollen wir Zubehör für unsere Aktionkamera kaufen. Leider sind die Preise hier höher als in Deutschland und so fahren wir unverrichteter Dinge zurück nach Chinatown wo wir ein fantastisches Abendessen an einem Straßenstand genießen.

Tag 1 – China Town Bangkok

Nach einem langen Flug geht es mit der Metro zu unserem Hotelzimmer in China Town.

Wir haben in der letzten 24 Stunden eigentlich nicht geschlafen, macht insgesamt: plus minus zu wenig.

Damit wir dem Jetleg entgehen können, wollen wir auf jeden Fall wachbleiben. Viele schöne Dinge hatten wir noch von der letzten Reise in Erinnerung. Was wir jedoch vergessen hatten, waren die Gerüche. Eine Mischung aus Gewürzen und Tee, Abgasen und Fischsauce, stickiger und schwüler Luft wabert durch die Gassen von China Town. Julian behauptet er könne die Stadt Bangkok am Geruch der Geldscheine wiedererkennen. Das wäre eine tolle Wette für „Wetten dass…?“ gewesen.

Da wir Gerüche noch nicht direkt zu euch ins Wohnzimmer transportieren können, haben wir ein paar Bilder dabei.

  

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